Baustelle Fortschritt – Emil Zbinden&der Staumauerbau Grimsel-Oberaar

Baustelle Fortschritt
Bild: Emil Zbinden, Oberaar, 1952, Nachlass Emil Zbinden, Privatbesitz

Der Bau der Staumauer Grimsel-Oberaar in den 1950er Jahren sorgte für Aufsehen und zog neben zahlreichen technikbegeisterten Schaulustigen auch Künstlerinnen und Künstler in ihren Bann. Unter ihnen der Holzstecher, Maler und Zeichner Emil Zbinden. Das Zusammentreffen von modernster Maschinentechnik und alpiner Idylle inspirierte ihn zu Werken, welche die Bergwelt aus einer neuen Perspektive, abseits des touristischen Blicks darstellen. Die Ausstellung «Baustelle Fortschritt» stellt diese bisher weniger bekannten Arbeiten Zbindens Fotografien aus derselben Zeit gegenüber. Wie Zbinden, dokumentieren die Fotografinnen und Fotografen neben dem rasant fortschreitenden Bauwerk auch das Leben auf der Baustelle.

Obschon alpine Grossbauprojekte wie der neue Staudamm Oberaar den Energiehunger der damals wachsenden Wirtschaft stillte, weckten grosse Eingriffe in die Natur in den 1950er-Jahren auch Widerstand. Bis heute bleibt die Diskussion zwischen Natur- bzw. Landschaftsschutz und Energiegewinnung aktuell. Das Rahmenprogramm zur Ausstellung «Baustelle Fortschritt» widmet sich u. a. dem geplanten Trift-Wasserkraftprojekt in der Grimselregion. Ein öffentlicher Mittags-Talk diskutiert die verschiedenen Positionen von Umweltorganisationen. Eine Installation der Zürcher Künstlergruppe CKÖ, die sich im unabhängigen Kunstraum Grand Palais mit dem Werkstoff Beton auseinandersetzt, ergänzt die Ausstellung im Alpinen Museum um die Perspektive zeitgenössischer Kunst.

Donnerstag, 15.03.18
10:00 bis 17:00
bis
Sonntag, 19.08.18
10:00 bis 17:00

Veranstalter

  • Alpines Museum der Schweiz
  • Helvetiaplatz 4
  • 3005 Bern
  • Tel. Nr. 031 350 04 40
  • .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen)
  • www.alpinesmuseum.ch

Treffpunkt

Helvetiaplatz 4, 3005 Bern

Anmeldung

Keine Anmeldung erforderlich

Kosten

Übliche Eintrittspreise

Veranstaltungsart

Ausstellung

Geschlecht

Für alle

Zielgruppe

Alle