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Schluss mit der Biopiraterie! - Die Erhaltung der biologischen Vielfalt braucht Gerechtigkeit

François Meienberg, Erklärung von Bern: Biopiraterie – die Nutzung der Natur im Widerspruch zur Konvention – bis heute eher die Regel als die Ausnahme.

Montag
23.01.12
19:00 bis 20:30

Veranstalter

logo Bernische Botanische Gesellschaft

Zur Sicherung seines Überlebens und zur Erhöhung des Wohlstandes nutzt der Mensch seit Jahrtausenden Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen. Diese Ressourcen kommen oft aus Ländern des Südens. Doch sind es Konzerne aus Industriestaaten, die damit gute Geschäfte machen. Die Menschen aber, welche die Vielfalt erschaffen und/oder erhalten haben, gehen meist leer aus. Mit der Biodiversitätskonvention von 1992 wollte man diese Situation ändern. Die Konvention sollte nicht nur den Schutz und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt sicherstellen, sondern auch den aus Pflanzen und Tieren gewonnenen Nutzen mit den Ländern des Südens gerecht teilen. Leider ist die Umsetzung bis heute mangelhaft. Biopiraterie – die Nutzung der Natur im Widerspruch zur Konvention – ist bis heute eher die Regel als die Ausnahme. Das neu verhandelte Nagoya-Protokoll sollte diesen Missstand nun beseitigen.

Ort

Altenbergrain 21, 3013 Bern

Treffpunkt

Hörsaal, Institut Pflanzenwissenschaften

Anmeldeschluss

ohne Anmeldung

Kosten

Kostenlos

Verantwortliche Person(en):

François Meienberg, Erklärung von Bern,
Rita Gerber (Sekretärin)

Link(s)

Veranstaltungsart

Vortrag/Referat/Vorlesung

Geschlecht

Für alle

Zielgruppe

Alle